Deformationsmessungen und (Gebäude-) Monitoring

Mithilfe von verschiedensten Messverfahren hat das Vermessungsbüro Reinhardt sich über viele Jahre eine breite Expertise in der messtechnischen Erfassung von Deformationen an Gebäuden beziehungsweise Bauwerken jedweder Art sowie an und innerhalb von maschinenbaulichen Anlagen (auch möglich innerhalb des Betriebs, wie zum Beispiel bei Drehöfen usw.) angeeignet. Dabei sind die Messverfahren in der Lage geometrische Veränderungen nicht nur in der Form, sondern auch hinsichtlich ihrer Lage zu detektieren.

In der Ingenieurgeodäsie werden folgende geometrische Veränderungen unterschieden:

  • Vertikale Verschiebungen (z.B. Hebung, Senkung, Setzung)
  • Horizontale Verschiebungen
  • Neigungen / Kippungen
  • Verformungen: Längenänderung, Torsion, Biegung
  • Verdrehungen
Räumliche und zeitliche Diskretisierung von Deformationen

Das Vermessungsbüro Reinhardt ist dabei in der Lage – je nach Zielsetzung der Messkampagne – jegliche der oben genannten Deformationen festzustellen. Grundsätzlich wird zur Vorbereitung aller Arbeiten im Bereich der Ingenieurvermessung ein spannungsfreies und homogenes Lage- und Höhennetz erzeugt, das durch hohe Akribie die Sicherheit und Genauigkeit der einzelnen Aufgaben garantiert. Dabei trägt dieses Punktfeld durch ständige Kontrollen und mögliche Nachverdichtungen stets höchsten Genauigkeitsansprüchen Rechnung. Es bildet damit die Basis für Deformationsmessungen sowie für Anschlüsse möglicher (Mess-)Systeme. Ausgehend davon finden diese Arbeiten bis in höchste Genauigkeitsansprüche im Submillimeterbereich statt. Beispielhaft erlaubt der Aufbau der Netze und das vorhandene Instrumentarium die Durchführung von Monitoring-Aufgaben, zum Beispiel Setzungsfeststellungen, rechnerisch im zehntel Millimeterbereich.

Individuelles Messkonzept für höchste Präzision

Darüber hinaus ist die Detektion der zeitlichen Entwicklung von Deformationsprozessen / das Monitoring und deren Analyse ein routiniertes Arbeitsfeld des Vermessungsbüros Reinhardt. In diesem Zuge erlangen umfangreiche Vorgespräche mit allen Projektbeteiligten eminente Wichtigkeit, um bei der zeitlichen Diskretisierung innerhalb der Messplanung den wirkenden Prozessen Rechnung zu tragen. Dabei hat sich über die Jahre hinweg gezeigt, dass sich in den seltensten Fällen in der Ingenieurvermessung ein standardisiertes Verfahren 1:1 von einem Projekt auf das Nächste übertragen lässt. Vielmehr wird für jeden neuen Auftrag ein eigenes Messkonzept auf Grundlage langjähriger, ingenieurgeodätischer Erfahrung erstellt. Dabei gilt stets, dass die schließlich angewandten Messverfahren – wie zum Beispiel Tachymetrie, GNSS-Systeme, Terrestrisches Laserscanning, Photogrammetrie, Nivellement, etc. – prinzipiell entsprechend dem erstellten Messkonzept (Messgebiets, Messrate, etc.) und hinsichtlich des geforderten Rahmens gewählt werden. Dazu ist eine sorgfältige Absprache mit den Projektpartnern, gesammelte Erfahrung im Umgang mit zum Teil diffizilen Aufgabenstellungen und ein breit aufgestelltes Instrumentarium auf geodätischer Seite unerlässlich. Bei allen ingenieurgeodätischen Leistungen finden regelmäßige Austausche statt und das Vermessungsbüro Reinhardt vermag – aufgrund der langen Erfahrung – diese aktiv mitzugestalten.

Wir freuen uns auf Ihr Projekt. Sprechen Sie uns an.

Sie haben eine ingenieurgeodätische Aufgabe und wollen mögliche Deformationen – gegebenfalls über einen zu definierenden Zeitraum – feststellen lassen? Dann sprechen Sie uns unverbindlich an. Das Vermessungsbüro Reinhardt freut sich auf Ihre Anfrage.